Sonntag, 30. August 2009

Der 4. Tag: Gottesdienste in Kabwe




1. Gottesdienst in der Grace-Church
Um 9 Uhr morgen startete um die Ecke zu unserer Lodge schon der erste Gottesdienst in der Grace-Church in Kabwe. Das ist die Gemeinde, die Hartmanns, meist auch die Kurzzeitler bei BOCCS und auch viele andere aus der Englisch sprechenden Community der Stadt besuchen. Die Begrüßung und der Lobpreis liefen so ab, wie bei uns in Deutschland auch. Ein Gastprediger aus den USA sprach über die letzten 24 Stunden im Leben Jesu. Sehr interessant aber eben auch sehr lehrhaft. Wir würden sagen, dass das wohl eher in ein Seminar gepasst hätte. Wobei wir nicht genau sagen können, wie praktisch es dann am Schluss wurde, weil wir mitten in der Predigt den Gottesdienst verlassen mussten. Für uns etwas peinlich, für den Prediger etwas irritierend, jedoch leider nicht zu ändern, weil wir zum nächsten Gottesdienst los mussten. Aber es war eine gute Erfahrung, auch diese Gemeinde einmal etwas kennen lernen zu können.









2. Gottesdienst in der Buyantanshi Christian Community Church (BCC)
Nach fünfminütiger Busfahrt erreichten wir die CCC-Gemeinde im Stadtteil Buyantanshi. Der Gottesdienst hatte schon um 10 begonnen und wir kamen nun rund eine halbe Stunde zu spät. Aber das war schon angekündigt worden und so konnten wir die für uns reservierten Plätze einnehmen. Diese Gemeinde ist die sambische Heimatgemeinde von Traugott und Christl Hartmann. Es ist eine einheimische Kirche, in der zwar Englisch gesprochen, wo jedoch alles auch noch in Bemba übersetzt wird. Ich selbst war nun zum vierten Mal da und habe gute Entwicklungen/Veränderungen wahrgenommen. Die Kirche war frisch gestrichen und es sah richtig nett aus, die Lobpreisband spielte gut, die Lautstärke der (nicht besonders guten) Musikanlage war nicht so überdreht, dass alles nur quietschte und pfiff wie noch 2004. Der Gottesdienst war zwar lang, aber gut strukturiert und die Predigt war ebenfalls gut und praktisch.
Wir konnten uns kurz vorstellen bzw. ich konnte ein Grußwort weiter geben, zwei von uns sangen ein Lied vor und brachten ein kurzes "Zeugnis", wir als Gruppe sangen danach noch mit allen zusammen "Lord I lift your Name on high". Und zuletzt nahmen wir herzliche Grüße aus Sambia nach Deutschland mit.

Alles in allem war der Vormittag eine runde und schöne Erfahrung! Und am Nachmittag genießen wir wieder einmal die gute und herzliche Gastfreundschaft bei Andrea und Martin Hartmann zu Hause.

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